... über mich


... der Arrogante Spruch (oder einfach nur meine Meinung) zu beginn!

 

Mit dem 01.07.2018 ist es ziemlich genau sechs Monate her, als ich begann zu Fotografieren und Bildbearbeitung zu machen (ohne jede Vorkenntnis).

Um das zu schreiben, haben mich manche Models (Modelkartei & Co) so wie gewisse Fotografen bewegt.

Zu manchen Models im speziellen, diese welche schon mehrere Shoots hatten: Sie Antworten entweder auf Anfragen überhaupt nicht, oder brechen während der Kommunikation einfach ab. Ich bin zu den Mädels immer sehr höflich und mache kein Geheimnis aus meiner Unerfahrenheit.

Aber ich darf wohl erwarten, dass mir mitgeteilt wird, warum und wieso kein Interesse besteht. Ich würde sehr gerne Wissen was ich falsch mache um mich verbessern zu können.

Zu manchen Fotografen: Viele Anmerkungen und Belehrungen könnt ihr euch sparen. Ich weis so ziemlich genau was ich in euren Augen falsch mache und was "technisch" richtig währe. es interessiert mich meist nicht was du denkst, vor allem wenn es keine gut gemeinten Typs sind, sondern großspurige Belehrungen. Merke auch oft das manche, mich und andere Hobbyisten runtermacht, da ihr denkt, ihr könnt so eure Arbeit hervorheben. Und Futterneid bringt euch bei mir sowieso nicht weiter. ihr habt euren Style, ich brauch nicht so zu fotografieren wie ihr das tut, denn Kopien von irgendwem gibt es schon genug.

 

Ich habe eh schon einen extremen inneren Antrieb hier gut zu werden. Ich weiß inzwischen, dass ich für meine kurze Lernzeit schon wirklich gut bin (manche brauchen Jahre). Ich glaube ich habe Talent und ich weiß das ich extrem Kreativ bin und oft nicht schlafen kann weil ich eine Idee ausbrühte. Nur scheiterst oft am Geld, Equipment, manchmal an der Zeit und eben am Model.

Genau oder besser wegen solchen Menschen, werde ich noch mehr daran setzen wirklich, wirklich gut zu werden, Maßstäbe will ich setzen! Und dann guck ma mal wer da am Schluss besser lacht.

Wer mir jetzt in meiner nötigsten Zeit eine Absage erteilt, nicht mehr antwortet und/oder mich sonstig traktiert bekommt "keine" zweite Chance! Gilt auch für Verwandschaft und Konsorten (Freunde). Muss Models bezahlen um zu üben? WTF? Aber tausend gammel Selfis mit Handy und kack Filter im Netz? Manchmal verstehe ich die Leute nicht ........

 

Irgendwie schon komisch, für gewisse Leute habe ich die falschen Hobbys, die falsche Kamera, das falsche Motorrad, der ... ? die ..... das ?!? ....... anscheinend mach ich nicht viel richtig in den Augen mancher Zeitgenossen. Aber es muss richtig sein. Sonst würde mir das nicht so gefallen und ich würde nicht so drauf abfahren :) 

 

Sorry wenn das jetzt so richtig arrogant wirkt, aber so ist es doch.?


Ich habe viele Hobbys: Motorrad, Enduro, Technik und Computer, sowie einen kreativen Puls den ich mit Fotografieren und dem nachträglichen Bearbeiten bedienen möchte.

 

Es ist nur ein Hobby, schaft aber einen Ausgleich zu meinem ansonsten technischem Werken und Beruf. Ich lerne gerne dazu.

 

Eine Schwierigkeit für mich ist, dass ich Farbenblind bin und für mich so alles viel schwieriger wird. Wenn ich nur Fotografieren würde, müsste ich mich auf S/W Fotografie spezialisieren. Da ich aber die Herausforderung liebe mache ich weiter so. Außerdem bin ich sowieso noch dabei mein Style zu finden.

 

Über 90% der Bilder habe ich von Anfang an, im absoluten manuellen Modus fotogradiert (weder Teilautomatik oder ISO-Auto), beim Blitzen verwende ich kein TTL, obwohl meine Blitze das könnten. Durchschnittlich sind die Bilder von einem Set mit max. 20 Bildern entstanden, Landschaften gibt es nur eines bis höchstens Fünf. Bei Actionaufnahmen sind es durch die Sereienbildfunktion bis 30 Fotos pro Einstellung (an die Hundert oder mehr). Ich fotografiere, bzw. mache die Einstellungen an der Kamera eher nach Gefühl, als nach striktem Handbuch. Ich achte sicher noch Zuwenig auf korrekte Ausleuchtung, Weissabgleich, Belichtung usw. Die Einstellung mache ich eben nach Gefühl, Stimmung und Instinkt.

 

Bei den Porträt hab ich das Problem das ich in meinem Studio/Büro keine drei Meter Distanz von Kamera und Hintergrund habe. Schränkt mich kreativ und beleuchtungstechnisch sehr ein, ist aber machbar.

 

Technisch perfekte und wunderschöne Bilder gibt es tausende. Perfekte Fotografen, an welche ich auf ihre Art nie herankommen werde auch. Deswegen muss ich diese Perfektion nicht erreichen, und wenn, dann kommt sie von selber. Lieber möchte ich mein eigenen Style haben und erlernen. Kunst muss nicht perfekt, sein, dass beweisen Künstler wie Picasso, Klimt usw. 

... der Beginn


Seit ein paar Jahre verwende ich nun schon Corel Draw für Vektorbearbeitung. Erstellte damit hin und wieder Grafiken für mich und Bekannte.

Als Ende 2017 ein Kollege kam und eine Montage eines Fotos wollte, mit viel Freistellungen usw., versuchte ich in Corel Photo-Paint mein Glück. Dies ging Ewig und wahr sehr Zeitaufwendig. Also ging ich kurzerhand auf die Suche nach einem Tool das Dies besser kann. Adobe Photo Shop? ... mh zu schwer zu lernen (habe ich gehört), Abo - eher Unsinn, ohne Plan ob und wie oft ich das Programm nutze.

Freeware vielleicht? Gimp und Co? Weiss nicht. Die Erklärungs-Youtube-Videos überzeugten nicht wirklich.

Bild oben: Einer meiner aufwendigsten Arbeiten in Corel Draw. Motocross-Verkleidungs-Aufkleber in Format 1:1 für Druck und Schnitt.

Irgendwann stolperte ich über ein Vergleichsvideo von solchen Programmen, in dem auch Affinity vorgestellt wurde. Dachte mir so schwer ist das ja gar nicht. Holte mir die Demo und machte ohne Vorkenntnisse mit Hilfe von YouTube (z.B. Affinity-Jack), dass selbe Bild für meinen Kollegen - besser, schneller, einfach easy! Am dritten Tag hab ich mir das/die Programme von Affinity (Photo & Designer) inkl. Buch für AF gekauft. Affinity Designer überzeugt mich im Vektorbereich noch nicht wirklich (nutze es kaum). Bei Vektorgrafiken zieh ich Corel, Affinity immer noch vor. Ist wohl auch dem geschuldet, dass ich Corel kenne.

Seit Affinity weiß ich nun auch was das Arbeiten mit Ebenen auf sich hat. Einfach nur cool. Bei Corel in Vektor habe ich nie Ebenen verwendet (wusste bis Dato nicht wo zu die gut sind). Nun bin ich begeistert.

Bild oben: Meine erste Montage nach drei Tagen Einarbeitungszeit.

Bild unten: Aus diesen Elementen (Bilder) besteht die fertige Collage.

Die Bilder sind aus der Serie Vikings & werden rein zur Übung, nicht kommerziell genutzt.

... das Ding mit der Fotografiererei


Nun wahr Jänner 2018 und ich hatte eine Woche Urlaub. Lernte intensiv Affinity, bearbeitete ca. 50ig Bilder.

Da wahr dann plötzlich das Problem, dass ich viele Bilder aus dem Internet genommen habe. Ich achte schon auf rechtlich freie Bilder (nicht mit Copyright udgl. versehen), dennoch weiß man nie ob du ein Bild über Dritte gefunden hast, und dieser das Bild so ins Netz stellte. Bilder zu kaufen z.B. Shuttersock, ist als Hobby, zur Übung unsinnig, wie auch zu teuer.

Also was tun? AH! Idee, am Besten selber machen. Meine Bilder, meine Lizenz. Und außerdem hatt Affinity so viele Werkzeuge und Tools für Fotobearbeitung. Ohne Plan, wozu die meisten Dingens, wie Weißabgleich, Gradationskurfen und ca. 60% der Anderen Filter gut sein sollten und was sie bewirkten.

Ich denke, um ein solches Kreativ-Programm optimal nutzen zu können (für meine Art zu arbeiten), sollte man Grundkenntnisse der Fotografie haben. Am besten gleich selber fotograffieren. Für Werbegrafiker und Co trifft das eher nicht zu. Die bekommen meistens ihre Bilder optimal vom Fotografen.

 

Nach ein paar Recherchen im Internet, nicht lange überlegt und ab zum Mediamarkt. Hab´ mir dort die Sony HX-90 gekauft (war gerade in Aktion). Dachte, sie ist klein, handlich, 30fach optischer Zoom, Zeiss Optik, Selfie-Funktion und 18 Megapixel - da kann nix schiefgehen! Beste.

Die ersten Bilder am Abend, im Winter, nach der Arbeit, in meinem Büro, mit wenig Licht und 3m Platz und ohne Plan was ich da eigentlich tu. Sch.... war nicht so prickelnd. Produzierte sogar im "intelligenten" Automodus nur Schrott. Ist etwa die Kamera kaputt? Oder sind die Rezensionen und Werbeversprechen alles Lügen? Nö, ich glaube ich bin zu blöd!

Wieder recherchiert, aha, zu wenig Licht, zu hohe ISO, zu hohe Blende und weiß der Geier was alles noch!

Dieses mal etwas länger Überlegt. Einigen Tests mit einer Nikon D90 eines Freundes (die er verkaufen wollte) gemacht. Nach der Übung mit der Nikon wieder ab zum Mediamarkt. Da mir die Nikon zu schwer und zu langsam war. Die HX-90 konnte ich nicht mehr zurückgeben, war gerade über der Rückgabefrist. Nun kam ich mit einer Sony Alpha 6000 zurück. Hätte wahnsinnig gerne eine A7 oder 6500er (Jetzt 29.06.2018 habe ich sie. Ausstellungsstück, plus 6000er dran gegeben unter € 1000,00) gekauft, aber leider momentan zu teuer.

 

Die HX-90 ist eine top Kamera für ihre Größe, nutze sie hauptsächlich im Freien, im Automodus für Schnappschüsse und Zoomaufnahmen. Sie ist ideal für die Mitnahme in der Jacke, bei Motorradtouren. Daher werde ich sie auch behalten. Um zu lernen, fotografiere ich mit der 6000er fast nur im manuellen Modus.

Mit dem Kauf der Kamera, hat sich mein Lernspektrum nochmal erweitert, denn jetzt kommt noch das Entwickeln im RAW-Konverter hinzu. Affinity Photo, hat zwar einen sehr guten Entwickler integriert, nutze aber dennoch (hauptsächlich aus Lernwillen) den von Capture One. Dieser ist bei Sony als abgespeckte Version dabei.

Ich mag Sony Geräte sehr. Nutze z.B. Actionscams von Sony schon länger. Alternativen gibt es viele. Manche können mehr, manche sind günstiger usw., aber für mich persönlich, für meinen Geschmack und für meinen Einsatzzweck, hat Sony das ideale Equipment mit der von mir gewünschten Balance.


... schauen wir wie es weiter geht?

... ich bemühe mich auf jeden Fall, hier noch einiges zu leisten.

 

Danke & Gruß

 

Euer